Glasbruchmelder melden einen Alarm, wenn bei einem Einbruchsversuch beispielsweise ein Fensterglas gebrochen wird.

Eehältlich sind unterschiedliche Typen und diverse Funktionsweisen. Jedes Model eignet sich für verschiedene Einsatzbereiche und hat Vorteile und Nachteile.

Die Aufgaben eines Glasbruchmelders

Einbrecher, die über das Fenster ins Haus gelangen wollen, nutzen in der Regel zwei Vorgehensweisen. Zum einen wird nãhe des Fenstergriffes ein Loch in die Scheibe geschlagen und der Einbrecher kann das Fenster von innen öffnen. Zum anderen zerstören Einbrecher die ganze Scheibe und steigen über die Lücke ein. Glasbruchmelder signalisieren mit Ton und zum Teil mit Licht den Alarm in beiden Fällen.

Um Einbrüchen vorzubeugen und eine abschreckende Wirkung zu erzielen, können an den Fenstern aufgebrachte Aufkleber auf das Vorhandensein eines Glasbruchmelders hinweisen.

Die verschiedenen Modelle

Es gibt aktive und passive Glasbruchmelder, wie auch akustische und optische Sensoren. Die aktiven Modelle setzen sich aus einem Ultraschallsender, sowie aus einem oder mehreren Empfängern zusammen. Beides wird auf der Glasscheibe befestigt. Die Sensoren funktionieren mittels Schallwellen, die der Sender ständig sendet, um das Glas zum Schwingen zu bringen. Wird die Scheibe manipuliert, verändert sich das Wellensignal und der Alarm wird ausgelöst.

Passive Modelle werden ebenfalls auf der Glasscheibe montiert. Wird die Scheibe beschädigt, entstehen Körperschallwellen, auf die der Sensor reagiert. Der

Glasbruchmelder reagiert wenn die Scheibe beschädigt wird. Von den passive Modellen gibt es drei Arten. Modelle mit Linienspeisung, haben Anschlüsse, die in Serie geschaltet sind und dann den Alarm auslösen. Andere Modelle mit seriellen Relaisschaltkreisen haben eine extra Versorgungsspannung. Modelle ohne Versorgungsspannung lösen den Alarm ohne zusätzliche Stromzufuhr aus.

Die akustischen Modelle reagieren auf Luftschall und werden im Überwachungsraum des Fensters befestigt.

Mittels eines integrierten Mikrofons werden beim Zerbrechen einer Glasscheibe die Frequenzen gesteuert.

Kleiner Tipp: Akustische Glasbruchmelder sind bestens dafür geeignet, um ausreichend große Glasflächen zu überwachen.

Das Alarmglas ist mit elektrischen Leitern durchzogen. Bricht das Glas wird der Alarm ausgelöst.

Die empfindlichen faseroptischen Modelle reagieren bereits auf erste Manipulationsversuche. Ein leichter Schlag gegen das Fenster reicht aus, um den Alarm auszulösen.

Vorteile und Nachteile der Modelle im Überblick

Passive Glasbruchmelder

+Preisgünstig

+Einfache Installation

+Von außen zu sehen

+Für Isolierglasfenster verwendbar

-Begrenzte Schutzwirkung

-Nicht für jedes Fenster anwendbar

Akustische Modelle

+Mit einem Sensor gleichzeitige Überwachung mehrerer Fenster möglich

-Begrenzte Schutzwirkung

-Nicht für alle Fenster geeignet

-Häufig Fehlalarme

-Von außen nicht zu sehen

Aktive Modelle

+Für alle Fenster anwendbar

+Hohe Schutzwirkung

-Hoher Anschaffungspreis

-Eigene Stromversorgung erforderlich

-Fehlalarme

Die Sicherheitsklasse beachten

Am Markt sind zertifizierte und nicht zertifizierte Glasbruchmelder verfügbar.

In der Regel sind Zweitere preisgünstiger und kommen als reiner Alarm zum Einsatz. Zertifizierte Modelle werden nach bestimmten Richtlinien für Einbruchmeldeanlagen klassifiziert. Klasse A eignet sich für den privaten Haushalt und bietet einen einfachen Schutz. Klasse B ist ideal für Haushalte mit Wertsachen, sowie fûr Schulen und bietet einen mittleren Schutz. Klasse C bietet einen sehr hohen Schutz und eignet sich für beispielsweise Juweliergeschäfte.

Wie teuer sind Glasbruchmelder?

Akustische und passive Modelle lassen sich einfach installieren und sind dazu noch preisgünstig. Die günstigsten Modelle sind ab circa 20 Euro im Handel erhältlich. Aktive Modelle sind ab etwa 50 Euro verfügbar. Abhängig vom

Umfang der Installation und der jeweiligen Alarmanlage können die Kosten dafür variieren.

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